Alleecharakter der Rudolf-Breitscheid-Straße bewahren – Ausbau behutsam gestalten
Finkenkrugs Hauptverkehrsachse, die Rudolf-Breitscheid-Straße, soll ausgebaut werden. Die bisherigen Vorplanungen der Stadt sehen vor, die noch vorhandenen ~200 Alleebäume größtenteils zu fällen. Das würde das Erscheinungsbild der Straße vollständig verändern und deren grünen Charakter weitgehend vernichten. – Wir sind überzeugt: Dazu muss es Alternativen geben!
Im Juni 2026 wurde daher die Bürgerinitiative Rudolf-Breitscheid-Straße (BI RBS) gegründet. Als Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern, örtlichen Vereinen und Gruppen setzen wir uns gemeinsam für den behutsamen Ausbau der Rudolf-Breitscheid-Straße ein und stehen für Sicherheit und Naturschutz gleichermaßen.
Unsere Forderungen
- Möglichst vollständiger Erhalt der Bäume entlang der Straße unter Berücksichtigung des Alleen-, Klima- und Hitzeschutzes. Damit wollen wir insbesondere im Hinblick auf zukünftig häufiger zu erwartende Hitzewellen vulnerable Gruppen der Bevölkerung schützen.
- Nachpflanzungen bei unvermeidbaren Fällungen sowie bei jetzt schon bestehenden Lücken.
- Beseitigung vorhandener Straßenschäden bei einem behutsamen Ausbau mit zu prüfenden leichten Fahrbahnverschwenkungen in einzelnen Abschnitten sowie möglichen Aussparungen, um Bäume zu erhalten, wie z. B. die markante Eiche nördlich der Kreuzung Waldstraße.
- Sanierung der vorhandenen Gehwege mit der Maßgabe des Erhalts der Bäume. Die Wege sollten generell als Gehwege „Radverkehr frei“ ausgewiesen werden.
- Zeitnahe Schaffung und Ausschilderung von Alternativrouten für einen sicheren Radverkehr über Karl-Marx-Straße, Max-Liebermann-Straße, Storchenstraße, Zaunkönigstraße sowie für den Abschnitt südlich der Kreuzung Dyrotzer Weg/Wachtelfeld, zudem die Route Bachstelzen- und Zaunkönigstraße. Dafür müsste, wie mit breiter Beteiligung der Öffentlichkeit im Radverkehrskonzept festgelegt, bspw. die Fahrbahn der Max-Liebermann-Straße und der Karl-Marx-Straße für den Radverkehr ertüchtigt werden.
- Eine frühzeitige Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der weiteren Planung.
